Vergleichen Sie über 60 zugelassene Krankenkassen in allen 26 Kantonen der Schweiz. Unser unabhängiger Prämienrechner zeigt Ihnen in wenigen Sekunden, wo Sie bei der obligatorischen Grundversicherung am meisten einsparen können — ohne Leistungseinbussen.
Jetzt Prämien berechnenIn der Schweiz zahlen Versicherte je nach Kanton, Krankenkasse und Versicherungsmodell drastisch unterschiedliche Prämien — bei exakt gleichen Leistungen in der Grundversicherung. Unser Vergleichstool bringt Transparenz in den Prämien-Dschungel.
Sämtliche vom BAG zugelassenen Krankenversicherer der Schweiz sind in unserer Datenbank erfasst. Sie erhalten einen vollständigen Marktüberblick — nicht nur eine Auswahl weniger Partner.
Da sich die Prämien kantonal stark unterscheiden, berechnen wir Ihre Kosten exakt für Ihren Wohnort. Vom urbanen Zürich bis zum ländlichen Appenzell Innerrhoden — jede Prämienregion ist abgebildet.
Die Prämienunterschiede zwischen der günstigsten und teuersten Krankenkasse betragen im selben Kanton nicht selten über CHF 340 monatlich. Mit einem Wechsel setzen Sie dieses Geld für Wichtigeres ein.
Wir sind kein Versicherungsbroker und erhalten keine Provisionen. Unsere Empfehlungen basieren ausschliesslich auf den offiziellen Prämientarifen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).
Standard, Hausarztmodell, Telmed oder HMO — wir zeigen Ihnen die Prämie für jedes Versicherungsmodell. So sehen Sie auf einen Blick, wie viel Sie mit alternativen Modellen sparen.
Ihre Eingaben werden ausschliesslich für die Berechnung verwendet. Wir speichern keine persönlichen Daten und geben Ihre Informationen nicht an Dritte weiter — konform mit dem Schweizer DSG.
Die Krankenkassenprämien werden jährlich vom BAG genehmigt und können sich von Jahr zu Jahr erheblich verändern. Eine Kasse, die 2025 günstig war, muss das 2026 nicht mehr sein. Vergleichen Sie deshalb jedes Jahr im Herbst — der Aufwand lohnt sich fast immer.
Wer selten zum Arzt geht, spart mit der höchsten Franchise von CHF 2'500 bis zu CHF 1'540 pro Jahr gegenüber der Minimalfranchise. Umgekehrt fahren Personen mit regelmässigen Arztbesuchen mit der Franchise von CHF 300 besser, da die Prämienersparnis die Mehrkosten nicht aufwiegt.
Hausarzt-, Telmed- und HMO-Modelle bieten bis zu 25 % Prämienrabatt gegenüber dem Standardmodell. Der einzige Unterschied: Sie kontaktieren zuerst eine definierte Anlaufstelle, bevor Sie einen Spezialisten aufsuchen. Die Leistungen bleiben identisch.
Wenn Sie mindestens 8 Stunden pro Woche bei einem Arbeitgeber angestellt sind, ist Ihr Unfallrisiko bereits über den Arbeitgeber versichert (UVG). In diesem Fall können Sie den Unfalleinschluss bei der Krankenkasse streichen und sparen nochmals 5–7 % der Prämie.
Haushalte mit bescheidenem Einkommen haben in allen Kantonen Anspruch auf individuelle Prämienverbilligung (IPV). Die Einkommensgrenzen und Formulare variieren je nach Kanton. Oft reicht ein einfacher Antrag — und die Entlastung kann mehrere Hundert Franken pro Monat betragen.
Für Kinder bis 18 Jahre und junge Erwachsene bis 25 Jahre gelten reduzierte Prämien. Prüfen Sie, ob eine andere Kasse für Ihre Kinder günstiger ist als Ihre eigene — die Leistungen der Grundversicherung sind ohnehin überall gleich.
Viele Versicherer gewähren einen Rabatt von 1–2 %, wenn Sie die Prämie jährlich oder halbjährlich statt monatlich bezahlen. Bei einer Familie kann das über das Jahr gerechnet CHF 100–200 ausmachen.
Die Franchise bestimmt, wie viel Sie pro Jahr selbst an Arzt- und Spitalkosten bezahlen, bevor die Krankenkasse einspringt. Je höher die Franchise, desto tiefer Ihre monatliche Prämie.
| Franchise (CHF) | Typische Prämienersparnis | Max. Eigenkosten¹ | Empfohlen für |
|---|---|---|---|
| 300 | Referenzprämie | CHF 1'000 | Regelmässige Arztbesuche, chronische Erkrankungen |
| 500 | ca. CHF 240/Jahr | CHF 1'200 | Gelegentliche Arztbesuche |
| 1'000 | ca. CHF 600/Jahr | CHF 1'700 | Selten krank, gesunder Lebensstil |
| 1'500 | ca. CHF 960/Jahr | CHF 2'200 | Junge, gesunde Erwachsene |
| 2'000 | ca. CHF 1'260/Jahr | CHF 2'700 | Sportliche Personen mit Reserve |
| 2'500 | ca. CHF 1'540/Jahr | CHF 3'200 | Personen mit sehr wenig Arztkosten |
¹ Franchise + 10 % Selbstbehalt (max. CHF 700). Kinder: Franchise CHF 0–600, kein Selbstbehalt-Maximum.
Die Prämien in der obligatorischen Grundversicherung variieren kantonal enorm. Appenzell Innerrhoden, Nidwalden und Uri gehören zu den günstigsten Kantonen, während Basel-Stadt, Genf und Tessin die höchsten Prämien verzeichnen. Wählen Sie Ihren Kanton für detaillierte Prämieninformationen.
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) ist das Fundament des Schweizer Gesundheitssystems. Gemäss dem Krankenversicherungsgesetz (KVG) müssen alle in der Schweiz wohnhaften Personen bei einer zugelassenen Krankenkasse versichert sein. Der Leistungskatalog ist vom BAG vorgegeben und bei allen Kassen identisch.
Dazu gehören: ambulante und stationäre Behandlungen durch zugelassene Ärzte, Medikamente auf der Spezialitätenliste, Laboranalysen, Physiotherapie, Spitex-Leistungen, Notfalltransporte, bestimmte Präventionsmassnahmen sowie Mutterschaftsleistungen. Da die Leistungen überall gleich sind, ist die Prämie das einzige echte Unterscheidungsmerkmal.
Obwohl die Leistungen identisch sind, dürfen Versicherer ihre Prämien individuell kalkulieren — innerhalb der vom BAG genehmigten Tarife. Die Unterschiede ergeben sich aus den Verwaltungskosten, den Reserven, der Versichertenstruktur und der Effizienz des jeweiligen Versicherers. Zudem variieren die Prämien nach Prämienregion, Alter und gewähltem Modell.
Zahnbehandlungen (ausser bei Unfall oder bestimmten Erkrankungen), alternative Medizin (nur teilweise), Brillen und Kontaktlinsen (nur für Kinder), Fitnessstudio-Abonnemente und kosmetische Eingriffe fallen nicht unter die Grundversicherung. Für solche Leistungen benötigen Sie eine Zusatzversicherung nach VVG.
Die ordentliche Kündigungsfrist für die Grundversicherung läuft bis zum 30. November für das Folgejahr. Bei einer Prämienerhöhung erhalten Sie von Ihrer Kasse rechtzeitig eine Mitteilung. Sobald die neuen Prämien im September veröffentlicht werden, lohnt sich ein sofortiger Vergleich. Bei einer ausserordentlichen Prämienerhöhung während des Jahres besteht ein Sonderkündigungsrecht per Halbjahr.
Der Wechsel der Grundversicherung ist unkompliziert und dauert keine 15 Minuten. Befolgen Sie diese fünf Schritte, um Ihre Prämien optimal zu senken.
Geben Sie Ihren Wohnkanton, Ihr Geburtsdatum und die gewünschte Franchise ein. Unser Rechner zeigt Ihnen sofort alle verfügbaren Kassen mit Prämie, Modell und potentieller Ersparnis an.
Entscheiden Sie sich für ein Versicherungsmodell: Standard, Hausarzt, Telmed oder HMO. Wählen Sie zusätzlich die passende Franchise — je nach Ihrem Gesundheitszustand und Ihren Arztbesuchen.
Stellen Sie den Antrag bei der neuen Krankenkasse Ihrer Wahl. Die neue Kasse ist verpflichtet, Sie ohne Gesundheitsprüfung in die Grundversicherung aufzunehmen — das ist gesetzlich garantiert.
Kündigen Sie die Grundversicherung bei Ihrer bisherigen Kasse per Einschreiben bis spätestens 30. November. Viele neue Versicherer bieten an, die Kündigung für Sie zu übernehmen — fragen Sie nach.
Sobald die neue Kasse Ihren Antrag bestätigt und Ihre alte Kasse die Kündigung akzeptiert, ist der Wechsel perfekt. Ab dem 1. Januar des Folgejahres sind Sie bei der neuen Kasse versichert.
Alle nachfolgenden Versicherer bieten die obligatorische Grundversicherung nach KVG an. Die Leistungen sind identisch — nur Prämie, Service und Zusatzangebote unterscheiden sich.
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