Krankenkassenprämien berechnen und CHF 4'100 sparen

Vergleichen Sie über 60 zugelassene Krankenkassen in allen 26 Kantonen der Schweiz. Unser unabhängiger Prämienrechner zeigt Ihnen in wenigen Sekunden, wo Sie bei der obligatorischen Grundversicherung am meisten einsparen können — ohne Leistungseinbussen.

Jetzt Prämien berechnen
Prämienvergleich 2026Kasse AKasse B
285'000+
Berechnungen durchgeführt
60+
Krankenkassen verglichen
26
Kantone abgedeckt
CHF 4'100
Max. Ersparnis pro Jahr

Warum sich ein Prämienvergleich immer auszahlt

In der Schweiz zahlen Versicherte je nach Kanton, Krankenkasse und Versicherungsmodell drastisch unterschiedliche Prämien — bei exakt gleichen Leistungen in der Grundversicherung. Unser Vergleichstool bringt Transparenz in den Prämien-Dschungel.

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Über 60 Kassen im Vergleich

Sämtliche vom BAG zugelassenen Krankenversicherer der Schweiz sind in unserer Datenbank erfasst. Sie erhalten einen vollständigen Marktüberblick — nicht nur eine Auswahl weniger Partner.

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Alle 26 Kantone berücksichtigt

Da sich die Prämien kantonal stark unterscheiden, berechnen wir Ihre Kosten exakt für Ihren Wohnort. Vom urbanen Zürich bis zum ländlichen Appenzell Innerrhoden — jede Prämienregion ist abgebildet.

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Bis zu CHF 4'100 sparen

Die Prämienunterschiede zwischen der günstigsten und teuersten Krankenkasse betragen im selben Kanton nicht selten über CHF 340 monatlich. Mit einem Wechsel setzen Sie dieses Geld für Wichtigeres ein.

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100 % unabhängig

Wir sind kein Versicherungsbroker und erhalten keine Provisionen. Unsere Empfehlungen basieren ausschliesslich auf den offiziellen Prämientarifen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

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Alle Modelle vergleichen

Standard, Hausarztmodell, Telmed oder HMO — wir zeigen Ihnen die Prämie für jedes Versicherungsmodell. So sehen Sie auf einen Blick, wie viel Sie mit alternativen Modellen sparen.

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Datenschutz garantiert

Ihre Eingaben werden ausschliesslich für die Berechnung verwendet. Wir speichern keine persönlichen Daten und geben Ihre Informationen nicht an Dritte weiter — konform mit dem Schweizer DSG.

7 bewährte Strategien für tiefere Krankenkassenprämien

1. Krankenkasse regelmässig vergleichen

Die Krankenkassenprämien werden jährlich vom BAG genehmigt und können sich von Jahr zu Jahr erheblich verändern. Eine Kasse, die 2025 günstig war, muss das 2026 nicht mehr sein. Vergleichen Sie deshalb jedes Jahr im Herbst — der Aufwand lohnt sich fast immer.

2. Franchise strategisch wählen

Wer selten zum Arzt geht, spart mit der höchsten Franchise von CHF 2'500 bis zu CHF 1'540 pro Jahr gegenüber der Minimalfranchise. Umgekehrt fahren Personen mit regelmässigen Arztbesuchen mit der Franchise von CHF 300 besser, da die Prämienersparnis die Mehrkosten nicht aufwiegt.

3. Alternatives Versicherungsmodell nutzen

Hausarzt-, Telmed- und HMO-Modelle bieten bis zu 25 % Prämienrabatt gegenüber dem Standardmodell. Der einzige Unterschied: Sie kontaktieren zuerst eine definierte Anlaufstelle, bevor Sie einen Spezialisten aufsuchen. Die Leistungen bleiben identisch.

4. Unfalldeckung ausschliessen

Wenn Sie mindestens 8 Stunden pro Woche bei einem Arbeitgeber angestellt sind, ist Ihr Unfallrisiko bereits über den Arbeitgeber versichert (UVG). In diesem Fall können Sie den Unfalleinschluss bei der Krankenkasse streichen und sparen nochmals 5–7 % der Prämie.

5. Prämienverbilligung beantragen

Haushalte mit bescheidenem Einkommen haben in allen Kantonen Anspruch auf individuelle Prämienverbilligung (IPV). Die Einkommensgrenzen und Formulare variieren je nach Kanton. Oft reicht ein einfacher Antrag — und die Entlastung kann mehrere Hundert Franken pro Monat betragen.

6. Kinder und junge Erwachsene separat versichern

Für Kinder bis 18 Jahre und junge Erwachsene bis 25 Jahre gelten reduzierte Prämien. Prüfen Sie, ob eine andere Kasse für Ihre Kinder günstiger ist als Ihre eigene — die Leistungen der Grundversicherung sind ohnehin überall gleich.

7. Jährliche statt monatliche Zahlung

Viele Versicherer gewähren einen Rabatt von 1–2 %, wenn Sie die Prämie jährlich oder halbjährlich statt monatlich bezahlen. Bei einer Familie kann das über das Jahr gerechnet CHF 100–200 ausmachen.

Tipp: Kombinieren Sie mehrere Strategien für den maximalen Spareffekt. Ein Wechsel der Kasse zusammen mit einer höheren Franchise und einem Telmed-Modell kann Ihre Prämie um über 40 % senken.

Franchise-Stufen und deren Auswirkung auf die Prämie

Die Franchise bestimmt, wie viel Sie pro Jahr selbst an Arzt- und Spitalkosten bezahlen, bevor die Krankenkasse einspringt. Je höher die Franchise, desto tiefer Ihre monatliche Prämie.

Franchise (CHF)Typische PrämienersparnisMax. Eigenkosten¹Empfohlen für
300ReferenzprämieCHF 1'000Regelmässige Arztbesuche, chronische Erkrankungen
500ca. CHF 240/JahrCHF 1'200Gelegentliche Arztbesuche
1'000ca. CHF 600/JahrCHF 1'700Selten krank, gesunder Lebensstil
1'500ca. CHF 960/JahrCHF 2'200Junge, gesunde Erwachsene
2'000ca. CHF 1'260/JahrCHF 2'700Sportliche Personen mit Reserve
2'500ca. CHF 1'540/JahrCHF 3'200Personen mit sehr wenig Arztkosten

¹ Franchise + 10 % Selbstbehalt (max. CHF 700). Kinder: Franchise CHF 0–600, kein Selbstbehalt-Maximum.

Krankenkassenprämien in allen 26 Kantonen

Die Prämien in der obligatorischen Grundversicherung variieren kantonal enorm. Appenzell Innerrhoden, Nidwalden und Uri gehören zu den günstigsten Kantonen, während Basel-Stadt, Genf und Tessin die höchsten Prämien verzeichnen. Wählen Sie Ihren Kanton für detaillierte Prämieninformationen.

Die obligatorische Grundversicherung (OKP) einfach erklärt

Was deckt die Grundversicherung ab?

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) ist das Fundament des Schweizer Gesundheitssystems. Gemäss dem Krankenversicherungsgesetz (KVG) müssen alle in der Schweiz wohnhaften Personen bei einer zugelassenen Krankenkasse versichert sein. Der Leistungskatalog ist vom BAG vorgegeben und bei allen Kassen identisch.

Dazu gehören: ambulante und stationäre Behandlungen durch zugelassene Ärzte, Medikamente auf der Spezialitätenliste, Laboranalysen, Physiotherapie, Spitex-Leistungen, Notfalltransporte, bestimmte Präventionsmassnahmen sowie Mutterschaftsleistungen. Da die Leistungen überall gleich sind, ist die Prämie das einzige echte Unterscheidungsmerkmal.

Warum unterscheiden sich die Prämien?

Obwohl die Leistungen identisch sind, dürfen Versicherer ihre Prämien individuell kalkulieren — innerhalb der vom BAG genehmigten Tarife. Die Unterschiede ergeben sich aus den Verwaltungskosten, den Reserven, der Versichertenstruktur und der Effizienz des jeweiligen Versicherers. Zudem variieren die Prämien nach Prämienregion, Alter und gewähltem Modell.

Was ist nicht versichert?

Zahnbehandlungen (ausser bei Unfall oder bestimmten Erkrankungen), alternative Medizin (nur teilweise), Brillen und Kontaktlinsen (nur für Kinder), Fitnessstudio-Abonnemente und kosmetische Eingriffe fallen nicht unter die Grundversicherung. Für solche Leistungen benötigen Sie eine Zusatzversicherung nach VVG.

Wann kann ich die Krankenkasse wechseln?

Die ordentliche Kündigungsfrist für die Grundversicherung läuft bis zum 30. November für das Folgejahr. Bei einer Prämienerhöhung erhalten Sie von Ihrer Kasse rechtzeitig eine Mitteilung. Sobald die neuen Prämien im September veröffentlicht werden, lohnt sich ein sofortiger Vergleich. Bei einer ausserordentlichen Prämienerhöhung während des Jahres besteht ein Sonderkündigungsrecht per Halbjahr.

✅ OKP-Vorteile

  • Einheitlicher Leistungskatalog
  • Aufnahmepflicht ohne Gesundheitsprüfung
  • Freie Kassenwahl in der Grundversicherung
  • Jährliches Wechselrecht

❌ OKP-Grenzen

  • Keine Zahnbehandlungen
  • Keine freie Spitalwahl (nur allg. Abteilung)
  • Kaum alternative Medizin
  • Kein Auslandschutz über Europa hinaus

In 5 Schritten zur günstigeren Krankenkasse

Der Wechsel der Grundversicherung ist unkompliziert und dauert keine 15 Minuten. Befolgen Sie diese fünf Schritte, um Ihre Prämien optimal zu senken.

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Prämien vergleichen

Geben Sie Ihren Wohnkanton, Ihr Geburtsdatum und die gewünschte Franchise ein. Unser Rechner zeigt Ihnen sofort alle verfügbaren Kassen mit Prämie, Modell und potentieller Ersparnis an.

2

Modell und Franchise wählen

Entscheiden Sie sich für ein Versicherungsmodell: Standard, Hausarzt, Telmed oder HMO. Wählen Sie zusätzlich die passende Franchise — je nach Ihrem Gesundheitszustand und Ihren Arztbesuchen.

3

Neue Kasse beantragen

Stellen Sie den Antrag bei der neuen Krankenkasse Ihrer Wahl. Die neue Kasse ist verpflichtet, Sie ohne Gesundheitsprüfung in die Grundversicherung aufzunehmen — das ist gesetzlich garantiert.

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Alte Kasse kündigen

Kündigen Sie die Grundversicherung bei Ihrer bisherigen Kasse per Einschreiben bis spätestens 30. November. Viele neue Versicherer bieten an, die Kündigung für Sie zu übernehmen — fragen Sie nach.

5

Bestätigung abwarten

Sobald die neue Kasse Ihren Antrag bestätigt und Ihre alte Kasse die Kündigung akzeptiert, ist der Wechsel perfekt. Ab dem 1. Januar des Folgejahres sind Sie bei der neuen Kasse versichert.

Bezahlen Sie zu viel für Ihre Krankenkasse?

Mehr als die Hälfte aller Schweizer Versicherten zahlt eine überhöhte Prämie, weil sie ihre Kasse seit Jahren nicht verglichen haben. Finden Sie heraus, ob auch Sie sparen können.

Prämienvergleich starten

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Alle nachfolgenden Versicherer bieten die obligatorische Grundversicherung nach KVG an. Die Leistungen sind identisch — nur Prämie, Service und Zusatzangebote unterscheiden sich.

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Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Krankenkasse

Die ordentliche Kündigungsfrist für die Grundversicherung (OKP) endet am 30. November des laufenden Jahres. Die Kündigung muss bis zu diesem Datum bei Ihrer Kasse eingetroffen sein — massgebend ist der Poststempel bei Einschreiben. Achten Sie darauf, die Kündigung rechtzeitig aufzugeben, da Wochenenden und Feiertage die Zustellung verzögern können.
Nein. In der obligatorischen Grundversicherung (OKP) besteht eine gesetzliche Aufnahmepflicht. Jede vom BAG zugelassene Kasse muss Sie aufnehmen, unabhängig von Alter, Gesundheitszustand oder Vorerkrankungen. Eine Gesundheitsprüfung findet ausschliesslich bei Zusatzversicherungen nach VVG statt.
Das hängt von Ihren erwarteten Gesundheitskosten ab. Als Faustregel: Wenn Ihre jährlichen Arzt- und Medikamentenkosten unter CHF 1'500 liegen, lohnt sich in der Regel eine hohe Franchise (CHF 2'500). Bei höheren Kosten — etwa durch regelmässige Behandlungen — ist die Minimalfranchise von CHF 300 oft günstiger, da die Prämienersparnis die Mehrkosten nicht kompensiert.
Ein Wechsel der Grundversicherung hat keinen Einfluss auf laufende Behandlungen. Da der Leistungskatalog bei allen Kassen identisch ist, werden Ihre bestehenden Therapien nahtlos von der neuen Kasse übernommen. Informieren Sie Ihre Ärzte und Therapeuten über den Wechsel, damit die Rechnungen korrekt adressiert werden.
Ja, ausnahmslos. Der Leistungskatalog der OKP wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) definiert und ist für alle zugelassenen Krankenversicherer verbindlich. Unterschiede gibt es lediglich beim Service, der Rechnungsabwicklung und allenfalls bei Bonusprogrammen — nicht jedoch bei den versicherten medizinischen Leistungen.
Die OKP (obligatorische Krankenpflegeversicherung) basiert auf dem KVG und ist für alle Schweizer Einwohner Pflicht. Die Leistungen sind gesetzlich vorgegeben, und es besteht Aufnahmepflicht. Zusatzversicherungen hingegen unterstehen dem VVG (Versicherungsvertragsgesetz). Hier können die Versicherer individuelle Leistungen definieren, Gesundheitsprüfungen durchführen und Anträge ablehnen.
Selbst ein Unterschied von CHF 30 pro Monat ergibt über das Jahr CHF 360 — bei einer vierköpfigen Familie also CHF 1'440. Bedenken Sie zudem, dass sich kleine Unterschiede über mehrere Jahre summieren. Ein Wechsel dauert nur wenige Minuten und verursacht keine Kosten. Es gibt daher kaum einen Grund, auf die Ersparnis zu verzichten.